Die Perle am Tejo lässt sich stressfrei am besten in der Vor- oder Nachsaison erschließen
Während in den vergangenen Jahrhunderten viele Eroberungen, die das weltumspannende portugiesische Kolonialreich geschaffen haben, von Lissabon ausgingen, ist die Stadt heute selbst Ziel von Eroberungsfeldzügen geworden. Die „Eroberungswaffen“ unserer Zeit sind sensationshungrige Blicke, Fotoapparate, und jede Menge Euros. Für lukullische Eroberungen sollte man sich zudem mit einer weiteren Waffengattung auskennen, zu der Messer, Gabel, Kuchenbesteck und Korkenzieher gehören. Tausende von Besuchern zieht es bereits in der Vorsaison in die Stadt, um ihre kleinen Siege über die Fischgerichte, Weinflaschen und Kuchensortimente zu feiern. Dass diese Siege nie endgültig sein werden, stört sie nicht. Er stachelt ihre Siegeslaune eher noch an. Genauso wenig stört es die Stadt, dass sie erobert wird. Ganz im Gegenteil, sie bietet sich lustvoll dar.
Dies ist Teil einer größeren Reportage über Lissabon. Wenn Sie an der Publikation des vollständigen Textes und der zugehörigen Bilder Interesse haben, wenden sich bitte an die Redaktion von travel-report.info.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| lissabon1.jpg | 71.86 KB |
| lissabon2.jpg | 94.59 KB |